Trauma lieber keinem
Einblicke in die Hundetraumatherapie
Hunde, die uns im Alltag vor besondere Herausforderungen stellen, tragen häufig Erfahrungen in sich, die sich nicht unmittelbar erschließen. Ihr Verhalten wirkt intensiv, widersprüchlich oder schwer einzuordnen und verweist oft auf Prozesse, die sich nicht allein über Training erklären lassen.
Ein traumasensibler Blick richtet die Aufmerksamkeit auf das, was unter dem Verhalten liegt. Er bezieht das Nervensystem ein, die individuelle Geschichte des Hundes und die Bedingungen, unter denen Veränderung möglich wird.
In diesem Seminar gibt Nadin Matthews Einblicke in die Hundetraumatherapie. Sie stellt u.a. therapeutische Ansätze aus der verhaltenstherapeutischen Arbeit, der Körperpsychotherapie sowie aus verschiedenen Entspannungs- und Regulationsmethoden vor.
Ein zentrales Element ist dabei die Beziehung: Sicherheit, Verlässlichkeit und Co-Regulation bilden die Grundlage für Entwicklung.
Anhand von Praxisfällen wird sichtbar, wie traumasensible Therapie gestaltet werden kann, welche Rolle das menschliche Gegenüber im Prozess einnimmt und wie sich Veränderung entfalten kann, wenn ein Hund sich gesehen, verstanden und sicher fühlt.
Nadin Matthews arbeitet mit den Hunden und macht ihre Vorgehensweise nachvollziehbar. Beobachtungen, Einschätzungen, Hypothesen und Entscheidungen werden eingeordnet und verständlich.
So entsteht ein Zugang, der Zusammenhänge erfahrbar und die Vielfalt therapeutischen Handelns sichtbar macht.
Drei Tage, die den Blick erweitern können.
- Zielgruppe
- Hundeprofis und Interessierte
- Teilnehmer*innenzahl
- Maximal 20 Teilnehmer*innen
- Preis
- 450,- € (nicht im Preis enthalten: Fahrtkosten, ÜN und Verpflegung)
- Ort
- Bad Oldesloe - 35 Km nordöstlich von Hamburg
- Termin
- 20.07.2026 bis 22.07.2026
- Dozentinnen
Nadin Matthews
