Clooney
von Chris Boysen
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12.06. bis 14.06.2017 / Bad Oldesloe
Die jungen Wilden – Wie führe ich (m)einen Hund durch die Pubertät?
In keiner anderen Lebensphase verändern sich Körper und Gehirn von Hunden auf so dramatische Weise wie in der Pubertät. Das Ergebnis ist für die bereits erwachsene Umwelt erstaunlich und gelegentlich verstörend: Das Verhalten pubertierender Hunde ist oft launisch und unberechenbar, voller Gefühlsausbrüche ohne erkennbaren Anlass, Selbstüberschätzung und Rücksichtslosigkeit, aber auch Anhänglichkeit und längst überwunden geglaubter Ängste. Die Risikobereitschaft und das Interesse des Hundes am anderen Geschlecht steigen, er gerät immer wieder in soziale Auseinandersetzungen mit anderen Hunden und auch mit seinen Menschen. Bereits sicher Gelerntes wird infrage gestellt, stattdessen übt der Pubertierende selbständig neues – häufig unerwünschtes – Verhalten, z. B. im jagdlichen Bereich. Die Persönlichkeit des Hundes entfaltet sich nun vollständig und damit eingehergehend vergrößert der Hund seinen Aktionsradius, nicht nur bei Spaziergängen.

Was passiert da eigentlich im Gehirn des Hundes und wie bewältigt man als Mensch diese erzieherische Herausforderung? Auch für den Hund ist der Übergang vom Welpen zum erwachsenen Hund nicht leicht. Was braucht ein pubertierender Hund in dieser wilden Phase von seinem Menschen?

Robert Mehl führt die Teilnehmer tief in das Hundehirn auf der Suche nach den Umbauprozessen, die für die Verhaltensänderungen in der Pubertät verantwortlich sind. Wir sehen uns gemeinsam an, welche Hirnstrukturen verantwortlich dafür sind, dass die Gefühle Achterbahn fahren, Emotionsregulation und Impulskontrolle vorübergehend gestört sind, vernünftige Entscheidungen nicht erwartet werden können, Lernen und Gedächtnis unerwartete neue Wege gehen und soziale Interaktionen aus dem Ruder laufen.

Claudia Fries und Maren Grote stellen in einem allgemeinen Überblick die wichtigsten Trainingskonzepte aus dem Einzel- und Gruppentraining für pubertierende Junghunde vor. Sie demonstrieren Übungen aus den Bereichen Impulskontrolle und Frustrationstoleranz mit den Hunden der Teilnehmer. Wir sprechen in diesem Zusammenhang auch über die altersangemessene Durchsetzung von bereits im Welpenalter gefestigten und nun infrage gestellten Erziehungsinhalten wie Sitz, Platz, Bleib, Leinenführung, Rückruf und Abbruchsignale.

Ein Ziel des Seminars ist es, dem Menschen eines pubertierenden Junghundes einen Survival-Guide an die Hand zu geben, mit dem sie gemeinsam diese wilde Zeit überstehen können. Ein anderes Ziel ist, HundetrainerInnen über die Anforderungen an ihr Training mit Junghunden zu informieren.
Zielgruppe HundehalterInnen, HundetrainerInnen
Teilnehmerzahl Maximal 25 TeilnehmerInnen
Preis 330.-€ (nicht im Preis enthalten: Fahrtkosten, ÜN und Verpflegung)
Ort Bad Oldesloe (35 Km nordöstlich von Hamburg)
Termin 12.06. bis 14.06.2017
Dozent(en) Claudia Fries, Maren Grote, Robert Mehl
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